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Metallica

Die Anfänge 1981 - 1983

Seine Eltern wünschten sich für den jungen, gerade einmal 18-jährigen Dänen Lars Ulrich eine Karriere mit und rund ums Tennis-Racket. Doch nach einem Konzert-Besuch der englischen Rocker Deep Purple wurde nichts aus Serve, Volley und As. Stattdessen führten eine Zeitungsannonce und das Schicksal den vom Rock'n'Roll infizierten Ulrich und den jungen James Hetfield in Los Angeles zusammen. Hetfield, dessen Gitarre und Ulrich mitsamt seines Schlagzeugs übten sich zunächst an Covern unter anderem von Bands wie Iron Maiden. Der umtriebige Ulrich sicherte dem Duo bald einen Platz auf der Metal-Compilation "Metal Massacre" von Brian Slagels Metal Blade Records. Es brauchte also mehr noch als ein Schlagzeug und eine Gitarre - eine vollständige Band musste her und zwar schnell.

Der Name für die neue Band fand sich schnell. Ulrich bediente sich einfach bei seinem Freund Ron Quintana und dessen geplantem Namen für ein Metal-Fanzine. Ein paar Besetzungswechsel später nahm die noch junge Band im Herbst 1981 ihre ersten Demos mit eigenen Songs auf. In dieser Phase stießen auch Lead-Gitarrist Dave Mustaine und Cliff Burton zur Band. Und mit dem aus San Francisco stammenden und äußerst talentierten Burton folgte dann der Umzug der vier Jung-Metaller in die San Francisco Bay Area.

"Kill'em all" bis "Metallica" 1984-1993

Hetfield, Ulrich, Burton und Mustaine erspielten sich im Jahr 1982 als musikalische Antithese zum Spandex und den toupierten Haaren der Glam-Rock-Ära zu Beginn der 80er Jahre im musikalischen Untergrund an der Westküste der USA mit ihren treibenden und rasenden Rhythmen sowie ihren intensiven Auftritten Meriten und Ehren in der kritischen Hardrock und Metal-Szene. Die dabei gemachten Erfahrungen mündeten dann im Jahr 1983 ins erste Album der vier. "Kill'em All" war der Titel des zeitlosen Metallica-Klassikers. Was dann neben dem sich mehrenden Erfolg auftrat, war purer Rock'n'Roll. Nach persönlichen Querelen im Quartett warfen Hetfield, Burton und Ulrich den mitunter zu rauschhaften Mustaine aus der Band und ersetzten ihn durch Kirk Hammett.

Einige Touren später folgte 1984 das zweite Metallica-Werk: "Ride The Lightning". Und auf der nun anschließenden Tour erwarben sich die wilden Westküstler den Spitznamen Alcoholica. Der Erfolg ihres Albums und der anschließenden Tour gab den US-Amerikanern trotz ihres wechselhaften Lebensstils Recht. So folgte nach einem Wechsel zum Major-Label Elektra Records im Jahr 1986 das dritte Album der vier: "Master of Puppets". Das Werk hielt sich insgesamt 72 Wochen in den Billboard-Charts und veranlasste Ozzy Osbourne, Metallica als Vorband auf seine Tour quer durch die USA einzuladen. Den ersten schweren Schicksalsschlag musste Metallica dann im September 1986 hinnehmen, als Bassist Cliff Burton während ihrer Tour durch Skandinavien in Schweden bei einem Busunglück verstarb. Doch Ulrich und Co. beschlossen nach dem Schicksalsschlag weiterzumachen. Es folgten Castings von mehr als 40 Bassisten. Am Ende setzte sich Flotsam and Jetsam-Bassist Jason Newsted durch und wurde das neue vierte Band-Mitglied. Mit ihm wurde das vierte Studioalbum veröffentlicht: "... and Justice for all". Der im August 1988 veröffentlichte Long Player stieg bis auf Platz 6 in den US-Charts und gilt bis heute als eines der komplexesten Werke der vier Metall-Musiker.

Und während sich innerhalb der Band die Spannungen zwischen Lars Ulrich und James Hetfield immer weiter zuspitzten, erblickte im Spätsommer 1991 nach neun Monaten Arbeit das fünfte Album der Kalifornier das Licht der Welt. Der Langspieler, der auf den Namen Metallica getauft wurde und auch als schwarzes Album bekannt wurde, sicherte den vier Musikern endgültig den Aufstieg in den Mainstream. Von 0 auf 1 und bis heute über 22 Millionen verkaufte Kopien sowie die beiden Singles "Enter the Sandman" und "Nothing else matters" sorgten mit ihrem Hitpotenzial für den Aufstieg der vier in den Rock-Olymp.

"Load" bis "St.Anger" 1994-2005

Die begonnene Abkehr vom Trash-Metal hin zu einfacheren und eingängigeren Rock-Hymnen setzte sich auch mit den nächsten beiden Alben "Load" (1996) und "Reload" (1997) fort. Es folgten 1997 bis 1999 zwei weitere Alben, "Garage Inc." und "S&M", nach denen es musikalisch erst einmal etwas ruhiger um die vier Jungs von der Westküste der USA wurde. Statt dessen folgte eine juristische Auseinandersetzung mit der Musik-Tauschplattform Napster, die für reichlich Schlagzeilen sorgte. Im Jahr 2001 verließ dann auch noch Bassist Jason Newsted die Band und James Hetfield entschied sich, die 2. Hälfte des Jahres 2001 zu einem langen Aufenthalt in einer Entziehungsklinik zu nutzen. Aus diesen Konflikten und der Zerrissenheit innerhalb der Band speiste sich dann auch die Energie, die Metallica-Fans auf "St.Anger", dem 9. Studio-Album, zu hören bekamen. Das Album, für das Bob Rock als Bassist einsprang, wurde zu einem der kontrovers diskutierten unter den Metallica-Anhängern: Während die einen den rohen Sound des Albums schätzten, stieß es bei vielen Altfans eher auf Ablehnung. "St.Anger" erreichte dennoch in über 30 Ländern Platz eins der Albumcharts. Die anschließende Tour bestritt Metallica dann auch wieder komplett: Robert Trujillo stieß als neuer Bassist zur etablierten Musik-Kapelle. 

"Death Magnetic" bis "Hardwired ... to self-destruct" 2008-2017

Mit dem 10. und 11. Studioalbum, "Death Magnetic" (2008) und "Hardwired ... to Self-Destruct", manifestierten die Big 4 ihren Ruhm. Die Produktion für das 10. Album von Metallica übernahm Rick Rubin, der den Produzenten der vorherigen sechs Alben, Bob Rock, ablöste. So ganz nebenbei wurde die vier im Jahr 2009 auch noch in die Rock'n'Roll Hall of Fame aufgenommen und mit ihrem Auftritt am 8. Dezember 2013 in der Antarktis gelang den umtriebigen vier ein Novum. Als erste Band spielte Metallica in einem Jahr auf allen Kontinenten.

Mit ihrem aktuellen Metallica-Album, „Hardwired… To Self-Destruct“, das Ende 2016 auf Metallicas eigenem Label erschien und weltweit auf Anhieb die Nr. 1 der Charts erstürmte, machen die vier Musiker nun erneut in der Barclaycard Arena Hamburg Halt. Nach ihrem Auftritt 2009 ist dies das zweite Konzert in der Hamburger Barclaycard Arena. Das von Greg Fidelman gemeinsam mit James Hetfield und Lars Ulrich produzierte Album ist der Startschuss für Metallicas "WorldWired Tour". Zwischen Mitte September 2017 und Ende April 2018 präsentieren sich Metallica neben der Barclaycard Arena Hamburg in sechs weiteren ausgewählten Arenen in Deutschland und Österreich.