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Alexander Marcus
Freitag, 12.11.2021
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Alexander Marcus

Um den Electrolore-Vorreiter Alexander Marcus rankt sich ein fast schon mystischer Nebel und eigentlich weiß man nur, dass man über den 1972 als Felix Rennefeld in Berlin geborenen Künstler im Grunde nichts weiß.

Soweit man den bekannten Fakten Glauben schenken darf, war es die Großmutter Rennefelds, die ihn aufzog und dessen musikalisches Talent erkannte. Sie ermutigte ihn, der volkstümlichen Kindertanzgruppe Edelweißchen beizutreten. 

Im Alter von 18 Jahren zog es den jungen Künstler nach New York, wo er unter dem Namen Rennefeld begann, House MusiK zu produzieren. Im Jahr 2000 zog es den Berliner es dann ins ungleich südlicher gelegenere Miami. Der Zufall verhalf ihm, die nächsten Schritte auf dem Weg zu Electrolore zu gehen: als Tennislehrer arbeitend lernte Rennefeld den Besitzer der berühmten Criteria-Studios kennen, in denen unter anderem doe Bee Gees, Eric Clapton und auch Nash & Young bereits Alben produzierten. Kurze Zeit später begann Rennefeld dort erste Demos aufzunehmen, auf denen er bereits deutschen Schlager mit amerikanischen Rhythmen kombinierte.

Von dort ging es für Alexander Marcus Mitte der 00’er Jahre zurück nach Berlin, wo er sich der Entwicklung der Musikrichtung „Electrolore" verschrieb. Eine wahnwitzigen Mischung aus elektronischer Clubmusik (mit musikalischen Anleihen aus dem Electro, House und Hiphop) und überspitzten Schlager-Texten. 

Im Jahr 2008 veröffentlichte Marcus bei Kontor Records sein Debütalbum Electrolore. Es folgten die weiteren Alben Mega (2009), Glanz & Gloria (2012), Kristall (2014), 10 Jahre Electrolore (2017), Magic Galactic Megamix (2018), Pharao (2019).