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Dropkick Murphys
Mittwoch, 26.01.2022
19:30 Uhr
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Dropkick Murphys

Man nehme einen Leprechaun, eines der bekanntesten irischen Wahrzeichen, rüste den Kobold mit einem Topf und einer Kelle aus und gebe feinste Ingredienzien in den Kobold-Kübel wie etwa: Punkrock, Irish Folk, Rock und eine Prise Hardcore Punk. Nun weise man den Kobold an, die Melange fleißig umzurühren und schütte das Gebräu an der US-amerikanischen Ostküste auf Höhe Bostons aus. Et voila: Dropkick Murphys sind erschaffen. 

 

Dropkick Murphys wurden 1996 - ungefähr eine halbe Autostunde südlich von Boston - in Quincy, Massachusetts, gegründete Band steht mit ihrem Mix aus Punk und Irish Folk für die Vielfalt des US-Amerikanischen Melting Pots und der Musik-Szene an der Ostküste. Nach diversen Split Recordings und Singles kam 1998 der erste eigene Langspieler von Dropkick Murphys auf den Markt. Do or die hieß der Erstling und der erhielt trotz einer wilden Mischung aus Folk und Punk durchweg gute Kritiken. 

 

Der sich einstellende Erfolg zog aber auch große Veränderungen für die Band nach sich. Nach der ersten LP verloren Dropkick Murphys ihren Sänger Mike McColgan, der sich seinen Traum als Feuerwehrmann beim Boston Fire Department erfüllte. Für ihn stieß Al Barr zur Combo. Und auch nach dem zweiten Album The Gang’s All Here gingen die Veränderungen in der Band weiter: Gitarrist Rick Barton verließ die Dropkick Murphys. Sein selbst gewählter Nachfolger wurde James Lynch und auch vor dem dritten Album Sing Loud, Sing Proud gab es Umbesetzungen in der Band. Mark Orell, Spicy MacHaggis (der später durch Scruffy Wallace ersetzt wurde) und Ryan Foltz (der später von Tim Brennan abgelöst wird) verstärkten die Bostoner Musiker von nun an.

 

Dem Erfolg der Bostoner Band taten all diese Veränderungen aber keinen Abbruch. Die sechs Musiker um Frontmann Al Barr erfreuen sich nicht nur bei ihren Fans sondern auch bei Musiker-Kollegen größter Beliebtheit. Und so wundert es nicht, dass bei der Band, die mit Turn up that Dial mittlerweile ihr 10. Studio-Album veröffentlichen, Gastspiele von etablierten Musikern wie Bruce Springsteen oder Fat Mike (NoFX) keine Seltenheit sind. ​​​​​​